Vitamin D, Eisen & B12 – diese Werte solltest du im Berliner Winter checken
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Im Winter sinkt der Vitamin-D-Spiegel, weil in Berlin von Oktober bis März kaum Sonnenlicht für die körpereigene Bildung ausreicht. Typische Mangel-Symptome sind Müdigkeit, häufige Infekte und Stimmungstiefs. Sinnvoll zu prüfen sind Vitamin D, Eisen (Ferritin) und Vitamin B12 – besonders bei vegetarischer/veganer Ernährung. Ein gezielter Bluttest schafft Klarheit, statt auf Verdacht Präparate einzunehmen.
Kaum Sonne, ständig müde, ein Infekt jagt den nächsten – der Berliner Winter zehrt. Oft steckt ein Mangel an drei zentralen Nährstoffen dahinter. Hier erfährst du, welche das sind, woran du einen Mangel erkennst und wann ein Test wirklich sinnvoll ist.
Warum gerade der Winter problematisch ist
Vitamin D bildet dein Körper hauptsächlich über Sonnenlicht auf der Haut. Auf dem Breitengrad von Berlin reicht die Sonneneinstrahlung von etwa Oktober bis März dafür nicht aus. Die Folge: Die Speicher leeren sich über den Winter, und ein bestehender Mangel fällt jetzt besonders ins Gewicht.
Die drei Winter-Werte im Überblick
Nährstoff | Warum wichtig | Mangel-Anzeichen | Wer besonders gefährdet ist |
Vitamin D | Immunsystem, Knochen, Stimmung | Müdigkeit, Infekte, Stimmungstief | fast alle im Winter, ältere Menschen |
Eisen (Ferritin) | Sauerstofftransport, Energie | Erschöpfung, Blässe, Haarausfall | menstruierende Frauen, Sportler:innen |
Vitamin B12 | Nerven, Blutbildung | Müdigkeit, Kribbeln, Konzentration | vegan/vegetarisch Lebende, ältere Menschen |
Testen statt raten

Der häufigste Fehler: auf Verdacht Präparate schlucken. Zu viel Vitamin D oder Eisen kann aber auch schaden. Deshalb gilt: erst messen, dann gezielt auffüllen – und danach kontrollieren, ob es gewirkt hat. Genau dabei unterstützen wir dich bei Out of Seven: Wir bestimmen die Werte, ordnen sie ein und geben dir eine konkrete Empfehlung statt pauschaler Ratschläge.
Berlin-Tipp Wenn du über den Winter regelmäßig schlapp wirst, ist die beste Zeit für einen Check der Spätherbst – dann lässt sich gegensteuern, bevor die Speicher ganz leer sind. |
Was du selbst tun kannst
Mittagspausen draußen verbringen – jedes bisschen Tageslicht hilft.
Eisenreiche Lebensmittel mit Vitamin C kombinieren (bessere Aufnahme).
Bei rein pflanzlicher Ernährung B12 im Blick behalten und supplementieren.
Vor einer Supplementierung die Ausgangswerte bestimmen lassen.
Häufige Fragen (FAQ)
Soll ich im Winter einfach Vitamin D nehmen? Viele profitieren davon, aber die Dosis hängt vom Ausgangswert ab. Ein Test gibt Sicherheit.
Wie oft sollte ich testen? Bei Beschwerden einmal im Winter, danach zur Kontrolle. Bei Risikogruppen ggf. häufiger.
Was kostet so ein Check? Das hängt vom Umfang ab. Wir nennen dir die Kosten transparent vorab.
Dieser Beitrag wurde fachlich erstellt von Malte Waider Osteopath & Heilpraktiker, (VOD-zertifiziert) 9 Jahre Berufserfahrung und Geschäftsführer von Out of Seven – Praxis für Osteopathie & Physiotherapie, Sonnenallee 90, 12045 Berlin.
Quellen & fachliche Grundlage:
Allgemein anerkannte Empfehlungen zur Vitamin-D-Bildung in nördlichen Breiten sowie zu Eisen- und B12-Versorgung. Kein Heilversprechen; Supplementierung individuell abklären.




Kommentare