Die Überwindung chronischer Schmerzen

Aktualisiert: 7. Feb.


Die spezifische Art und der Ort des Schmerzes haben für die Behandlung nicht eine so grosse Bedeutung, wie oft vom Patienten, seinen Angehörigen und auch den primär versorgenden Therapeut*innen angenommen wird. Es ist natürlich nützlich, sich über das Problem, das den Schmerz verursacht klar zu werden und dieses ggfs. Zu behandeln. Doch ist für den langfristigen Erfolg der Umgang und Therapieansatz mit dem chronischen Schmerz immer gleich: Körpergewahrsein ist eines der wirksamsten Mittel zur Beeinflussung von Schmerz. Dieser kann nur durch positives Neulernen überschrieben, nicht einfach gelöscht werden („Wunderpille, Spritze, Operation“). Nur wenn der Geist die Führung übernimmt, verirrt sich der Körper nicht in primitiven Schmerzreaktionen. Schon Leibniz (ca. 1700 Jhd.) hat festgehalten: „Die Summe aller Effekte nenne ich Person“.Chronischer Schmerz hat die Tendenz sich in allen Aspekten unseres Seins auszudehnen.


Gewebeverletzungen verursachen Entzündungen, die auf direktem Wege die „Gefahrensensoren aktivieren können“ und die Neurone sensibilisieren. Anfangs begünstigt eine Entzündung die Reparation welche von der Blutversorgung und ihrer Beanspruchung abhängt. Aufklärung und Verständnis sind für die Schmerzbewältigung entscheidend und helfen zu einer guten Lebensqualität mit einem allmählich erhöhten Aktivitätsniveau zurück zu finden. Chronischer Schmerz informiert nicht primär über Gewebeschädigung, dies gilt für den akuten Schmerz.


Hier kann Osteopathie wirksam helfen: Berührt sein („Achtsamkeit“) und werden erhöht u.a. unsere darauf folgende Oxytocin -Ausschüttung, welche sich wiederummodulierend auf unser Schmerzempfinden auswirkt

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