Burnout

Aktualisiert: Sept 29

Was ist das Burnout Syndrom?

  • 1970 prägte Herbert Freudenberger den Begriff um Konsequenzen von starkem Stress und hohen idealen von Menschen mit „helfenden“ Berufen zu beschreiben - heutzutage trifft es alle Berufsgruppen 

  • Begriff der meist enormen Selbstaufopferung

  • Faktisch existiert keine einheitlich gültige Definition

  • Öffentlicher Eindruck ist entstanden das Burnout den Charakter einer Volkskrankheit eingenommen hat

Anzeichen & Symptome

  • Große Bandbreite an Symptomen bei denen keine  Übereinstimmung herrscht, ob sie Teil der Krankheit sind

  • Alle Erklärungsmodelle haben eine Gemeinsamkeit: Resultat aus Arbeits- oder anderweitigem Stress (z.B. Sorge um Familienmitglieder)

  • Dreidimensionales Konstrukt aus

  • Emotionaler Erschöpfung 

  • Entfremdung von Job und relevanten Aktivitäten 

  • Eingeschränkter Leistungsfähigkeit 

  • Niedergeschlagenheit und erheblich subjektives Leiden einhergehend mit physischen Problemen (z.B. Magen & Verdauungsbeschwerden)

  • Negative und frustrierende Einstellung zum Job mit möglicherweise zynischer Grundhaltung gegenüber Arbeitsumfeld und Kollegen 

  • Mangelnde Konzentrationsfähigkeit, apathisch und unkreativ

Diagnostik

  • Burnout stellt laut ICD 10 und diagnostisch, statistischen Handbuch keine eigene Diagnose dar – wird dennoch in der klinischen Praxis diagnostiziert und entsprechend therapiert

  • Symptomkataloge und Fragebögen (z.B. MBI) – Jedoch unklar ob sie Burnout „ermessen“ oder von anderen Krankheiten klar abtrennen

  • Psychosoziale Folgen und Auswirkungen (auf andere) sind möglich aber weitgehend ungeklärt

Therapie

  • Kein genormtes Therapiekonzept Individuell angepasste langfristige Begleitung des Patienten 

  • Entwicklung eines Lebenskonzepts (Betrachtung Hobbies + soziales Umfeld + Arbeit etc.)

  • Kognitive Verhaltenstherapie

  • Psychotherapie, Osteopathie, Musiktherapie, Hypnose, Stressmanagementtraining, natürliche Erholung



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